von Heidi » Do Nov 12, 2009 17:04
Hallo Susanne,
bei uns in der Stadt wird, seit der "Kamphunddebatte", ganz flott ein Leinenzwang verhängt. Eine Anzeige - Hund bellt/springt/schaut schief jemanden an - der macht eine schriftliche Anzeige beim Ordungsamt, schon muss man seinen Hund im Stadtgebiet lebenslang an der Leine (max. 1,2 m ) führen.
Weist man nach, dass man mit dem Hund "arbeitet", in Form einer BH-Prüfung oder Hundeführerschein, muss schon mehr passieren, damit man zum Leinenzwang verdonnert wird.
MIt einem "großen" Hund unterwegs, ist das schnell passiert, dass sich jemand erschrickt und sich dann auch gleich bei der Obrigkeit beschwert (Zeitgeist).
Das ist ein Grund, warum ich mit Betty so früh wie möglich die BH abgelegt habe.
Der andere Grund: Mir macht das "Unterordnungstraining" nicht wirklich Spaß, für den Alltag brauche ich es nicht und ich möchte mit Betty viel lieber andere Dinge trainieren (Dogdance, Tricks, Mantrailing, gelegentlich ein Hüteseminar).
Und Betty ist beim Training konzentriert und "die Ruhe selbst" was sicher auch daran liegt, dass ich sie mit Ruhe ausbilde und im Training Schwerpunkte setze.
Aufgeregt bin nur ich bei Prüfungen, was sich auf Betty positiv auswirkt, da sie dann flotter läuft - sie ist sonst eher ruhig und gelassen bei der Ausführung.
LG Heidi