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Unsicherer Hund

Fragen zu Erziehung und Verhaltensrepertoire, Problembesprechung

Unsicherer Hund

Beitragvon Dori » Di Okt 06, 2009 06:16

Hallo! Ich habe meinen Hund mit 4 Monaten aus einer Tierpension geholt, die Hunde vermittelt.
Angeblich wurde er von einem Schäfer abgegeben, weil er schwarz und zu faul für die Arbeit ist.
Es stellt sich aber heraus, daß er Angst vor dunklen engen Räumen und vor fremden Menschen, besonders vor Männern hat.
Jeden, den er nicht kennt, verbellt er und hat auch schon geschnappt. Laut eines Hundetrainers ist er ein sehr unsicherer Hund,
der so reagiert, damit ihm keiner zu nahe kommt. Zu den Kids ist er sehr lieb und auch sehr verspielt. Wie kann ich ihm helfen,
daß er sicherer wird?
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Faster » Di Okt 06, 2009 08:33

Wer hinter den Hunden reitet, kann nicht vor die Hunde gehen!
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Faster » Di Okt 06, 2009 08:35

M***
dann auf altdeutsche Hütehunde
dann der AH als Familienhund
Britta hat es so gut geschrieben, als Einstieg ist es klasse.
Ansonsten: ich weiß, was du meinst...
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Briddy » Mi Okt 07, 2009 10:51

Hallo Dori,
ja, das kenn ich auch.
Zum einen hab ich immer versucht, mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Also, wenn Hundi Angst zeigt, Gelassenheit demonstrieren. Den Hund nicht in seiner Unsicherheit bestätigen, also nicht beruhigend auf ihn einreden, wenn er Angst zeigt, denn das wird er als Lob auffassen. Notfalls den Hund "unauffällig" aus der Situation bringen. Gerade unsichere Hunde brauchen Regeln, Regeln, Regeln und Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz. Ein Gerüst aus Regeln und Konsequenz, an dem sie sich hochranken können. Dem Hund ist nicht erlaubt, selbst entscheiden zu dürfen = entscheiden zu müssen. Daraus folgt, dass ein guter Grundgehorsam gerade für unsichere Hunde enorm wichtig ist. Genauso wichtig ist natürlich auch das Lob, das den Hund gleich ein paar Zentimeter größer werden läßt.
Mit zunehmender Sicherheit und je mehr Du Dich auf Deinen Hund verlassen kannst, kannst Du die Zügel wieder etwas lockern. Mußt halt sehen, wie es sich entwickelt.
Ich denke auch, mit den im allgemeinen psychisch doch recht robusten AH kann man bzw. muß man noch mal anders umgehen als mit anderen Hunden. Mal so grob gesagt: Was einem AH gerade recht ist, würde einen Windhund vielleicht brechen. Soweit ich weiß, sind BorderCollies doch erheblich weicher als der durchschnittliche AH. So eine Mischung find ich heikel. Was kommt denn bei Deinem Hund mehr durch?
Gruß
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon P&N » Mi Okt 07, 2009 14:01

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Zuletzt geändert von P&N am Fr Apr 23, 2010 07:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon P&N » Mi Okt 07, 2009 14:09

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Zuletzt geändert von P&N am Fr Apr 23, 2010 07:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Briddy » Mi Okt 07, 2009 15:54

Kann Kirsten auch nur zustimmen. Besonders was das letzte Posting angeht. Ich hab mich ja anfangs ziemlich fertiggemacht mit dem Problem, bis mir eine Hundetrainerin mal schrieb, es sei doch wichtiger, dass ICH mit dem Hund gut klarkomme, dass WIR ein gutes Team sind. Schließlich lebe ICH mit dem Hund zusammen und nicht die fremden Männer. Genau so isses. Und nach und nach hat sich das Problem eh aufgelöst. Heute glaubt mir kaum jemand, dass Jenna als Welpe so ängstlich und scheu war.

Ach ja, ich hatte mir ursprünglich mal vorgestellt, dass mein Hund von Fremden keine Leckerlies annehmen sollte. DAS konnte ich natürlich knicken, als Jenna einzog. Sie kam ja von Anfang an mit ins Büro und die Leberwurstbrötchen, die sie da bekam, haben sicher nicht unerheblich dazu beigetragen, dass sie ihre Angst vor den Mitarbeitern verlor.
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Ole1 » Mi Okt 07, 2009 19:06

Hallo Dori,
mein Trainer sagt immer, daß den AH eine natürliche Scheue anhaftet und das dies auch gut ist. Also laß dich nicht aus der Fassung bringen und gib deinem Hund Zeit eine gute Bindung zu dir aufzubauen, dann wird das Problem mit der Zeit sicher kleiner, weil er weiß, dass er sich auf dich verlassen kann.
LG Klaudi
Natürlich kann man ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Dori » Di Okt 13, 2009 05:25

Vielen Dank für eure Antworten! Dachte nicht, daß es mehrere gibt, die ein solches Problem haben. Hatte auch einen Hundetrainer da, der mir Verhaltenstipps gegeben hat, z. B. mir öfter männliche Personen einzuladen, die dann den Hund nicht beachten und auch nicht auf sein Gehabe eingehen und dann einfach wieder gehen. Mal schauen. Es ist echt schade, daß man nichts weiter über solche Hütehunde zu lesen bekommt.
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Sukadeva » Di Okt 13, 2009 19:51

Hallo Dori,
auch wir kennen das Problem. Surya habe ich mit 3 Monaten bekommen und sie kannte NICHTS.
Keine anderen Hunde, keine anderen Menschen, keine Wohnung von innen rein garnichts. Auch kein Halsband etc.
Wir mußten ganz von vorne anfangen.
Welpenschule war ok, die kannten sich gut aus mit ängstlichen Hunden.
Die ganzen Männer dort mußten mit einem Stück Fleischwurst in der Hand in die Knie gehen und Surya durfte sich alles abholen.
Vor meinem Lebensgefährten hatte sie solche Angst dass sie unter dem Schreibtisch pieselte sobald seine Stimme etwas lauter wurde.
Wenn er nachts auf der Toilette war und wieder ins Bett kam wurde er von ihr angebrummt. (Ihr Körbchen steht vor meinem Bett)
Ein Bekannter gab uns dann den Tipp ihr getragene Unterwäsche von meinem Schatz ins Körbchen zu legen, damit sie mit seinem Geruch vertraut wird.
Heute liebt sie ihn heiß und innig.
Vermutlich ist dein Hund draußen aufgewachsen und kannte vorher keine Wohnung von innen. Das würde auch schon was erklären.
Und wenn er zum Beispiel in die Enge getrieben wurde um ihn einzufangen etc. ist ihm zuviel Nähe auch nicht geheuer.
Das mag Unsere heut noch nicht und ist jetzt 11 Monate alt.
Fremde Menschen läßt sie jetzt eher unbeachtet als früher.
Wir haben auch schon Stadttraining gemacht und da bellt sie viel weniger weil doch ganz viele andere Reize auf sie einstürmen.
Mit anderen Hunden ist das so eine Sache.
Sie möchte unbedingt hin und hallo sagen aber nicht jeder Hund mag es wenn so ein schwarzer Hurrican über ihm hereinbricht.
Auch viele Hundebesitzer haben Angst, wenn Surya brüllend auf sie zurennt.
Da haben wir noch einiges zu tun.
Je nach Situation versuche ich sie abzulenken oder verlange ein Sitz als Alternative das dann groß gelobt wird oder wechsle auch manchmal die Straßenseite wenn ich weis dass mit dem anderen Hund nicht gut Kirschen essen ist.
Wir arbeiten mit Schleppleine und das so lange bis sie ein Nein meinerseits fast immer akzeptiert.
Ich schaffe es meistens rechtzeitig draufzutreten um mich durchsetzen zu können.
Das ist zwar mühsam aber jedes Mal wenn sie nicht ihren Willen durchsetzen kann ist ein kleiner Fortschritt für mich.

Seit zwei Wochen nehme ich sie beim Ausritt mit und es klappt wunderbar.
Sieht sie etwas das sie interessiert und sie will unbedingt hin, trabe ich in die andere Richtung davon. Das hat sie mächtig beeindruckt.
Wenn ich zu Fuß in die entgegengesetzte Richtung renne hat sie eher ein müdes Lächeln übrig. Weis sie doch ganz genau dass ich zu Fuß nicht schnell bin und sie mich in nullkommanichts eingeholt hat.
Wir wachsen an unserer Aufgabe und es macht Spaß ihre Fortschritte zu sehen. Auch Dank unserer Hundetrainerin die uns wirklich sehr gut berät.

Solltest du noch was wissen wollen, ich berichte gerne von unseren Erfahrungen.

Grüßle

Eva mit Surya
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Dori » Mi Okt 14, 2009 05:19

Hallo Eva!
So ähnlich ist es bei uns auch. Bei unserem Stadttraining habe ich auch nicht so belebte Straßen ausgesucht und er ist jetzt relativ entspannt. Aber er hat noch immer wahnsinnige Angst. Er setzt sich sehr oft hin und schaut erstmal und dann kann ich ihn doch weiter bewegen. Auf einen Ausritt bräuchte ich ihn nie mitnehmen, weil er null Respekt vor den Pferden hat. Das letzte Mal ist er auf die Koppel gerast und hat einen auf Hütehund gemacht, kam aber den Pferden verdächtig nahe. Mein vorheriger Hund kam schon mal zwischen mein Pferd und hat sich diese schmerzhafte Erfahrung gemerkt, aber Jack findet das viel zu lustig und macht sich noch einen Spaß draus. Wie machst du das, wenn du Besuch bekommst? Mein Hundetrainer sagte, ich darf ihn keinesfalls in ein anderes Zimmer sperren, aber er kläfft echt die ganze Zeit den Besuch an.
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Labogi » Mi Okt 14, 2009 18:41

Hallo,

zu Klaudi: den Begriff von der "natürlichen Scheu" des Altdeutschen finde ich total Klasse. Das klingt nicht so negativ wie "mißtrauisch gegenüber Fremden".

Unser Jack ist genau das - ein bißchen scheu gegenüber Leuten, die er nicht kennt. Und zwar ganz unabhängig davon, dass die anderen Hunde auf Fremde recht positiv zugehen. Er will sich nicht gerne anfassen lassen - auch von Bekannten nicht, er entgleitet dann wie ein Aal :lol:

Am Anfang hat er Leute, die uns auf dem Spazierweg entgegen kamen massiv verbellt. Das unterbinde ich jetzt - mit "Fuß" oder - bei unheimlichen Leuten - mit "Sitz".

zu Dori: für Dein Verbellproblem kann ich Dir einen Futter-Kong empfehlen. Gefüllt mit leckrem Feuchtfutter oder gar Leberwurst, kannst Du den Kong ihm hinhalten oder ihm auf seinem Platz geben. Das Lecken und Knabbern beruhigt ungemein und wenn Hundi assoziiert - oh, es kommt Besuch, jetzt wird es lecker, bist Du auf dem richtigen Weg.

LG Daniela
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Sukadeva » Mi Okt 14, 2009 23:16

hallo Dori,
Wenn Besuch kommt und klingelt, würde sie brüllend zur Tür rennen wenn man sie läßt.
Wenn sie den Besuch kennt bellt sie zwar auch aber dann aus Freude.
Kennt sie den Besuch nicht muß ich immer zuerst abklären ob die Angst vor Hunden haben.
Wenn nicht, bitte ich den Besuch sich zu setzen da ein sitzender Mensch für den Hund lange nicht so bedrohlich wirkt wie ein Stehender.
Dann darf sie näher ran gehen. Ich halte sie dabei an der kurzen Leine falls doch jemand Angst bekommt.
Sie wird aber vom Besucher ignoriert und darf schnüffeln ohne dass jemand versucht sie anzufassen.
Bei Bellen gibt es ein deutliches Nein.
Habe auch schon den Besuch mit Leckerchen ausgestattet das sie sich dann vom Schoß oder aus der Hand holen durfte.
Wir bekommen nicht viel Besuch sonst wären wir bestimmt schon weiter.
Eine Freundin von mir ist sehr klein und hat Angst. Sie wedelt dann immer mit den erhobenen Händen und sagt zu Surya geh weg, nein geh weg.
Surya denkt dann Juchuu, Juchuu die spielt jetzt mit mir und ist ganz aufgeregt.
Mir hat die Hundetrainerin gesagt ich darf sie auf ihren Platz schicken wenns klingelt und soll mich auf jeden Fall durchsetzen dass sie dort bleibt.
Notfalls auch anbinden. Blos wo? Am Bücherregal geht nicht, das würde sie locker umreissen.
Sobald sie ruhig ist darf sie dazukommen.
Wenns klingelt erstmal das Kommando "Surya auf deinen Platz/Körbchen" und dann gibst was Gutes.
Möchte es soweit bringen, dass sie beim Klingelton von alleine auf den Platz geht.
Inzwischen mache ich die Schlafzimmertür zu bis ich sehe wer kommt.
Also nochmal verständlich ausgedrückt. Surya darf immer dazu kommen wenn wir Besuch haben aber eben erst wenn wir das für richtig halten.
Außerdem darf sie nicht im Hausgang vor der Tür liegen wenn wir zuhause sind.

Zum Üben sollen wir zu zweit arbeiten. Einer klingelt an der Haustür und der andere schickt den Hund auf seinen Platz, notfalls sehr energisch durchsetzen.
Wenns sein muß im Körbchen festhalten. Sie darf erst aufstehen und kommen wenn sie ruhig ist.
Wenn du das 10 Mal hintereinander gemacht hast bin ich gespannt, wem es zuerst zu blöd wird?grins*

Die ganze Zeit den Besuch ankläffen geht nun nicht auf Dauer. Konnte mich dazu durchringen dass ich sie wirklich schnappe und mit Schwung auf die Seite lege und runterdrücke (kommentarlos und ohne irgendeine Agression) bis sie die "Schnauze" hält. Diese Methode hätte ich früher für "assi" gehalten aber das Bellen auf Dauer ignorieren konnte/wollte ich auch nicht.
Besondere Hunde erfordern eben besondere Maßnahmen. Auch auf den Fall hin, dass ich jetzt gesteinigt werde bin ich mal ehrlich.
Ignorieren hat immer auch ein bischen mit Hilflosigkeit zu tun. Meine persönliche Meinung.
Wenn der Hund ein Kind beißen will oder die Katze des Nachbarn totschüttelt kann man das ja auch nicht tolerieren/ignorieren.
Habe auch sehr viel von "Bloch" gelesen. Ist ein Wolfs und Hundeforscher/Trainer mit meiner Meinung nach sehr brauchbaren Ansichten.
Das Buch, der Hund im Wolfspelz finde ich sehr hilfreich. Kann ich dir nur ans Herz legen.
Alleine nur mit positiver Verstärkung kommen wir bei unserer Hündin einfach nicht weiter.
Die Trainerin sagte mir auch, dass Surya noch nicht wirklich an uns abgegeben hat.
Das heißt jetzt nicht, dass ich unsere Hündin ständig auf die Seite lege aber seit ich das 2x mal mit "Schmackes" gemacht habe ist unser Verhältnis zueinander ein wenig anders. Die Bindung hat nicht gelitten sondern im Gegenteil, sie schaut mich viel öfters an wenn wir draußen sind. Früher hat sie nur nach vorne gezogen, komme was da wolle ohne sich nur einmal umzuschauen.
Vor dem Pferd hat sie Respekt, seit sie einmal einen Elektrozaun berührt hat. Da waren Kühe drin und die waren dann schuldig. Seither ist sie vorsichtiger. Unterschied zwischen Kuh und Pferd macht sie wohl nicht.
So, das war jetzt ein Roman. Vielleicht schreiben die anderen auch noch was zu unseren Erziehungsmaßnahmen.
Hoffe, ich konnte dir helfen. Was nun für dich und deinen Hund richtig ist mußt du selbst herausfinden oder mit Hilfe des Trainers.
Jeder Hund ist ein Individuum für sich so wie das bei den Menschen auch ist und man kann niemanden über einen Kamm scheren und sagen nur so ist es richtig.

Viele Grüße und weiterhin viel Freude zusammen.

Eva mit Surya
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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon P&N » Do Okt 15, 2009 11:19

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Re: Unsicherer Hund

Beitragvon Dori » Fr Okt 16, 2009 05:34

Das war super geschrieben! Ich hab immer gedacht, daß mein Hund ein Spätzünder ist, aber wenn mehrere so sind... Ich bin auch nicht mehr so, daß ich eine Stelle meide, die Jack so beurteilt, daß er dort auf gar keinen Fall vorbei gehen wird. Er setzt sich da immer hin und beobachtet und will dann panisch zurück. Ich "überrede" ihn weiter zu gehen und seitdem gehts einigermaßen. Zur Zeit hat er auch den Anfall, Jogger, Radfahrer und vorbei fahrende Autos anzubellen. Hat er vorher nicht gemacht. Mal schauen, wie ich das wieder in den Griff kriege.
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