von Briddy » Mi Okt 07, 2009 10:51
Hallo Dori,
ja, das kenn ich auch.
Zum einen hab ich immer versucht, mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Also, wenn Hundi Angst zeigt, Gelassenheit demonstrieren. Den Hund nicht in seiner Unsicherheit bestätigen, also nicht beruhigend auf ihn einreden, wenn er Angst zeigt, denn das wird er als Lob auffassen. Notfalls den Hund "unauffällig" aus der Situation bringen. Gerade unsichere Hunde brauchen Regeln, Regeln, Regeln und Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz. Ein Gerüst aus Regeln und Konsequenz, an dem sie sich hochranken können. Dem Hund ist nicht erlaubt, selbst entscheiden zu dürfen = entscheiden zu müssen. Daraus folgt, dass ein guter Grundgehorsam gerade für unsichere Hunde enorm wichtig ist. Genauso wichtig ist natürlich auch das Lob, das den Hund gleich ein paar Zentimeter größer werden läßt.
Mit zunehmender Sicherheit und je mehr Du Dich auf Deinen Hund verlassen kannst, kannst Du die Zügel wieder etwas lockern. Mußt halt sehen, wie es sich entwickelt.
Ich denke auch, mit den im allgemeinen psychisch doch recht robusten AH kann man bzw. muß man noch mal anders umgehen als mit anderen Hunden. Mal so grob gesagt: Was einem AH gerade recht ist, würde einen Windhund vielleicht brechen. Soweit ich weiß, sind BorderCollies doch erheblich weicher als der durchschnittliche AH. So eine Mischung find ich heikel. Was kommt denn bei Deinem Hund mehr durch?
Gruß
Briddy
Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen.